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Staatsbürgerschaft

 

Die österreichische Staatsbürgerschaft wird erworben: durch die Geburt, wenn der eheliche Vater oder die uneheliche Mutter die österreichische Staatsbürgerschaft hat, durch Verehelichung mit einem österreichischen Staatsbürger; durch Verleihung seitens einer Statthalterei, wenn der Ansuchende ununterbrochenen Wohnsitz in Österreich zehn Jahre lang hatte, sonst seitens des Ministeriums des Innern, stets bedingt durch gutes sittliches Betragen und Erwerbsfähigkeit; von Angehörigen des Deutschen Reiches wird überdies vorherige Entlassung gefordert. Der Verleihung muss stets Zusicherung der Aufnahme in den Verband einer inländischen Gemeinde vorausgehen. Eintritt eines Ausländers in ein öffentliches Amt ist von der Erwerbung des österreichischen Staatsbürgerrechtes abhängig. Verloren wird die österreichische Staatsbürgerschaft: durch Verehelichung mit einem Ausländer und durch Auswanderung; hierzu bedürfen nur Wehrpflichtige einer von dem Reichskriegsministerium, bez. vom Landesverteidigungsministerium zu erteilenden Entlassung; bezüglich anderer ist in den Entlassungsurkunden nur zu erklären, dass der Auswanderung kein Hindernis im Wege stehe. Besondere Bestimmungen bestehen noch bezüglich der Auswanderung männlicher, noch nicht wehrpflichtiger Minderjähriger.

  



 

 

 

 


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