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S.M.S. Augsburg

(1909)

Kleiner Kreuzer

Stadt Augsburg - S.M.S. Augsburg

S.M.S. Augsburg

S.M.S. Augsburg

 

S.M.S. Augsburg

Daten

Name: Seiner Majestät Schiff Augsburg
Namensherkunft: Augsburg, Stadt im Königreich Bayern, Regierungsbezirk Schwaben
Stapellauf: 10.07.1909 in Kiel (Kaiserliche Werft Kiel)
Schiffsklasse: Kolberg-Klasse
Schwesterschiffe: S.M.S. Augsburg, S.M.S. Kolberg, S.M.S. Mainz, S.M.S. Cöln
Besatzung: ca. 379 Mann
Maße: Länge 130 m Breite 14 m Tiefgang: 5,0 m
Wasserverdrängung: 4350 Tonnen
Maximale Geschwindigkeit: 27 kn
Bewaffnung:

12 Schnellfeuerkanonen Kaliber 10,5 cm,  Torpedos

Ende: Ab 1920 an Japan ausgeliefert, 1922 in Dordrecht abgewrackt

 

S.M.S. Augsburg

Geschichte

 

Die Taufe des Schiffs vollzog der Oberbürgermeister von Augsburg, Dr. Wolfram, am 10. Juli 1909. Zunächst wurde der Kleine Kreuzer als drittes Torpedoversuchsschiff in Dienst gestellt. Im Juli 1912 stiegen Stab und Besatzung der außer Dienst gestellten Undine auf Augsburg über. Von diesem Zeitpunkt an übernahm Augsburg die Aufgabe eines Artillerieschulschiffes. Heimathafen wurde Sonderburg und Alsen in Schleswig-Holstein. Am 30. Januar 1913 wurde der Kleine Kreuzer bei schwerem Sturm aus dem Hafen Sonderburg getrieben und lief an der Südseite der Brücke auf Strand. Mit Hilfe anderer Fahrzeuge wurde Augsburg nach 4 Stunden wieder flott gemacht. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde das Schiff der Sicherung des Kieler Hafens zugeteilt. Während eines Unternehmens (2. bis 4. August 1914), gemeinsam mit S.M.S. Magdeburg zur Verminung des russischen Kriegshafen Libau, schoss S.M.S. Augsburg die ersten Granaten eines Kriegsschiffes der Kaiserlichen Marine im Ersten Weltkrieg auf einen Gegner. Am 7. September 1914 versenkte es den russischen Dampfer Uleaborg. Das Landungskorps diente kurz darauf der Sicherung Memels gegen russische Heerestruppen. Als am 17. November 1914 S.M.S. Friedrich Carl nahe Memel auf eine Mine lief und sank, nahm Augsburg die nahezu komplette Besatzung auf. In der Nacht vom 24. zum 25. Januar erhielt das Schiff einen Minentreffer der 8 Seeleuten das Leben kostete. Augsburg erreichte aus eigener Kraft den Hafen von Stettin, wo das Leck abgedichtete wurde. Anschließend wurde das Schiff in Hamburg repariert und modernisiert. Danach nahm das Schiff wiederholt an Einsätzen in der Ostsee teil und hatte dabei immer wieder Feindberührung mit der russischen Marine. Im Dezember 1917 schlossen das Deutsche Reich und Russland Waffenstillstand, so dass Augsburg aus der östlichen Ostsee abgezogen und nach Cuxhaven verlegt wurde. Dort erlebte man auch das Kriegsende. Nach der Selbstversenkung der Kaiserlichen Marine in Scapa Flow 1919 mußte der am 17. Dezember 1918 außer Dienst gestellte Kleine Kreuzer an Japan ausgeliefert werden, welches ihn jedoch in Dordrecht 1922 abwracken ließ.

S.M.S. Augsburg
S.M.S. Augsburg
S.M.S. Augsburg S.M.S. Augsburg



S.M.S. Augsburg
S.M.S. Augsburg
S.M.S. Augsburg S.M.S. Augsburg



S.M.S. Augsburg
S.M.S. Augsburg
S.M.S. Augsburg S.M.S. Augsburg 27.6.1915



S.M.S. Augsburg
S.M.S. Augsburg
S.M.S. Augsburg

S.M.S. Augsburg

Berlin, 2 August 1914, 10 Uhr 20 Minuten

Der kleine Kreuzer "Augsburg" meldet 9 Uhr vormittags durch Funkspruch: "Bombardiere Kriegshafen Libau (Russland), bin im Gefecht mit feindlichem Kreuzer, habe Minen gelegt, Kriegshafen Libau brennt."




 

 

 


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