---- Menüleiste laden
Senden   Speichern   Drucken

Stadtilm

Stadt im Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt, Landratsamt Rudolstadt

     

Stadtilm

Stadt im Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt, Landratsamt Rudolstadt

Stadtilm 3576 Einwohner - 1900 (Städte im Kaiserreich)  

Stadtilm - Gesamtansicht

Stadtilm - Gesamtansicht

 

 

Stadtilm ist eine Stadt im Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt, Landratsamt Rudolstadt. Sie liegt an der Ilm, 484 Meter über dem Meer und an der Staatsbahnlinie Arnstadt-Saalfeld. Die Stadt hat eine alte evangelische, neuerdings restaurierte Kirche aus dem 11. Jahrhundert mit herrlichen Skulpturen und zwei hohen Türmen, ein Schloss (aus einem 1275 von Saalfeld hierher verlegten Kloster entstanden, von dem noch eine sehenswerte Krypta vorhanden ist), ein Denkmal des Liederkomponisten Albert Methfessel  (* 6. Oktober 1785 in Stadtilm - † 23. März 1869 in Bad Gandersheim-Heckenbeck, komponierte z. B. "Hinaus in die Ferne" und "Was tönt durch Wald und Auen"), ein Privatprogymnasium, Amtsgericht, Gewerkschaft Schwarzburger Salinen, Porzellan-, Tuch-, Leder-, Schuh- und Schäfte-, Gelatine- und Korbwarenfabrikation, Eisengießerei, Orgelbau, Bierbrauerei und Ziegelbrennerei. Im Jahr 1905 leben hier 3576 meist evangelische Einwohner. 1599 wurde hier der Hauptrezeß, betreffend die Teilung der schwarzburgischen Länder, geschlossen. In der Nähe das Dorf Geilsdorf mit Arbeiterkolonie.

Stadtilm - Bahnhofstraße
Stadtilm - Ilmpartie
Stadtilm - Bahnhofstraße Stadtilm - Ilmpartie


Das Dorf lag Mitte des 12. Jahrhundert im Grenzbereich der Landgrafen von Thüringen und der Grafen von Käfernburg, um 1200 ist die Kirche bezeugt. Unter schwarzburgischer Herrschaft entwickelte sich das 1224 als "oppidum" gerannte Stadtilm in Anlehnung an das 1274 errichtete Zisterzienser-Nonnenkloster zur Stadt, die als planmäßige Anlage 1302 ummauert war und bis 1388 je zur Hälfte zwei verschiedenen Linien der Grafen von Käfernburg-Scharzburg unterstand. Von 1571 bis 1918 gehörte Stadtilm zum Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt. Die Stadt lag an einer von Coburg über den Thüringer Wald und einer von Erfurt nach Saalfeld führenden Straße, ihre Bewohner trieben im Mittelalter Hopfenanbau, Brauerei und Tuchmacherei. Die Stadt war im Bauernkrieg 1525 an den Aktionen des 8000 Mann starken Arnstädter Haufens beteiligt, der u.a. das Kloster besetzte, welches nach Durchsetzung der Reformation 1533 aufgelöst wurde. Auf seinen Resten wurde zu Anfang des 17. Jahrhunderts das Schloss erbaut, das später zum Rathaus umfunktioniert wurde. 1834 hatte Stadtilm 2232 Einwohner. 1894/95 erhielt es Bahnverbindungnach Arnstadt und Saalfeld.

Stadtilm - Kellertor
Stadtilm - Marktplatz, Rathaus, Methfessel-Denkmal, Kaiserliches Postamt
Stadtilm - Kellertor Stadtilm - Marktplatz, Rathaus, Methfessel-Denkmal, Kaiserliches Postamt



 

Stadtilm (Thüringen)


Größere Kartenansicht

 

WetterOnline
Das Wetter für
Stadtilm
Mehr auf wetteronline.de




 

 

 

 


-=[Datenschutz] - [Impressum] - [Projekte] - [Umfrage] - [Suche]=-

Diese Seite ist Teil der Internetprojekte:

 -[ Deutsches Kaiserreich ]- -[ Deutsche Kolonien ]- -[ Kaiserliche Marine ]-

-[ Österreich-Ungarn ]- -[ Liechtenstein ]- -[ Luxemburg ]- -[ Schweiz ]-

-[ Deutsch-Dänischer Krieg ]- -[ Deutscher Krieg ]- -[ Deutsch-Französischer Krieg ]-

-[ Briefmarken 1871-1918 ]- -[ Boxeraufstand 1900/01 ]- -[ Marokkokrise 1905/11 ]-

Copyright © 2000 www.deutsche-schutzgebiete.de

Besucher
 Alfacounter


Alfahosting.de