---- Menüleiste laden
Senden   Speichern   Drucken

Eduard Vogel von Falckenstein

Preußischer General

Eduard Vogel von Falckenstein

Eduard Vogel von Falckenstein

* 05.01.1797 in Breslau (Provinz Schlesien)

† 06.04.1885 in Dolzig (Provinz Brandenburg)

 

Eduard Vogel von Falckenstein, preußischer General, geboren am 5. Januar 1797 in Breslau, gestorben am 6. April 1885 in Dolzig, wurde erst für den katholischen Priesterstand vorbereitet, trat aber 1813 in das Heer, machte bei der schlesischen Armee den Krieg mit und erwarb sich bei Montmirail, wo er als einziger kampffähiger Offizier das Bataillon führte, das Eiserne Kreuz. Später beim topographischen Bureau und auch mehrfach im Generalstab beschäftigt, widmete er sich auch der Glasmalerei und richtete im Auftrage Friedrich Wilhelms IV. das königliche Institut für Glasmalerei in Berlin ein. 1841 zum Major befördert, führte er sein Bataillon im Straßenkampf zu Berlin am 18. März 1848 und wurde verwundet. Nach dem dänischen Feldzuge führte Eduard Vogel von Falckenstein das Gardeschützenbataillon, wurde 1850 Generalstabschef des 3. Korps, 1851 Oberst, 1855 Kommandeur der 2. Gardeinfanteriebrigade, 1858 der 5. Division, dann der 2. Gardedivision. Beim Ausbruch des Deutsch-Dänischen Krieges 1864 wurde er Chef des Generalstabes der verbündeten Armee, im April Befehlshaber der in Jütland einrückenden Truppen und drang bis über den Limfjord vor. Zum Gouverneur von Jütland ernannt und mit dem Orden pour le mérite ausgezeichnet, erhielt er nach dem Friedensschluss das Kommando des 7. Armeekorps. Im Deutschen Krieg 1866 leitete er die preußischen Operationen gegen die Bundestruppen, nahm Hannover in Besitz, rückte nach der Kapitulation von Langensalza (29. Juni) mit der Mainarmee gegen Fulda vor, traf am 4. Juli bei Dermbach und Hünfeld auf das 7. und 8. Bundesarmeekorps, überstieg das Rhöngebirge, lieferte am 10. Juli den Bayern die Gefechte bei Hammelburg, Kissingen und Waldaschach und besetzte nach den Siegen Goebens bei Laufach und Aschaffenburg am 16. Juli Frankfurt a. M. Trotz dieses Erfolges hatte Eduard Vogel von Falckenstein im Widerspruch mit den Absichten des Großen Hauptquartiers gehandelt, wurde deshalb vom Oberkommando der Mainarmee am 19. Juli abberufen und zum Kommandierenden in Böhmen ernannt. Im Herbst 1866 erhielt er das 1. Armeekorps, gehörte 1867 dem konstituierenden Reichstag als Abgeordneter an und wurde 1868 plötzlich seines Kommandos enthoben. Im Juli 1870 zum Generalgouverneur der deutschen Küstenprovinzen ernannt und mit deren Schutz betraut, kam Eduard Vogel von Falckenstein nicht zum Kampf, wurde dann Gouverneur von Königsberg und schied 1873 aus dem Dienst. 1889 wurde das 56. Regiment nach ihm benannt.

 

 

vv

 

 


-=[Datenschutz] - [Impressum] - [Projekte] - [Umfrage] - [Suche]=-

Diese Seite ist Teil der Internetprojekte:

 -[ Deutsches Kaiserreich ]- -[ Deutsche Kolonien ]- -[ Kaiserliche Marine ]-

-[ Österreich-Ungarn ]- -[ Liechtenstein ]- -[ Luxemburg ]- -[ Schweiz ]-

-[ Deutsch-Dänischer Krieg ]- -[ Deutscher Krieg ]- -[ Deutsch-Französischer Krieg ]-

-[ Briefmarken 1871-1918 ]- -[ Boxeraufstand 1900/01 ]- -[ Marokkokrise 1905/11 ]-

Copyright © 2000 www.deutsche-schutzgebiete.de

Besucher
 Alfacounter


Alfahosting.de